NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 12/2018 – Frohe Weihnachten

          < ![if !mso]> ; Sehr geehrte Damen und Herren, es wäre einfach, diesen Weihnachtsgruß etwa so zu beginnen: „Hinter uns liegt ein ereignisreiches und spannendes, aber auch sehr anstrengendes Jahr, nicht zuletzt durch den Geltungsbeginn der DSGVO.“ Dann würden die ernstgemeinten, wenn auch üblichen Weihnachtsfloskeln folgen können. Etc. pp. Stattdessen möchte ich es persönlich halten. Ich möchte – Sie gestatten mir das – mich ausnahmsweise zuerst beim gesamten HK2-Team bedanken: Dieses Jahr war nicht einfach (ja die DSGVO). Jeder hat es gemerkt. Aber wir haben es zusammen durchgezogen – und das ist großartig! Es freut mich immer wieder zu sehen, dass wir das richtige Team haben. Unseren Mandanten danke ich für ein ganz besonderes Vertrauen, dass Sie uns dieses Jahr entgegengebracht haben. Es ist jenes Vertrauen, dass man haben muss, um sich rechtlich auch dann sicher zu fühlen, wenn vielerorts zu lesen ist, noch niemand wisse, wie ein neues Gesetz anzuwenden sei oder ähnliches. Wir wissen, was wir tun – und wir freuen uns auf das Jahr 2019 mit Ihnen! Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern des Roten Fadens danke ich für das tolle Feedback! Bleiben Sie uns gewogen. Wir werden Sie weiterhin kurz, bündig und „dunkelrot“ mit unserer Sicht auf das Wesentliche informiert halten. Frohe Weihnachten Ihnen und Ihrer Familie! Kommen Sie gut ins neue Jahr! Ihr/ Euer Karsten U. Bartels P.S.: Zwei unserer Kolleginnen haben dieser Tage ganz besondere Weihnachtsgeschenke in die Krippe gelegt bekommen! Euch Kleinen und Großen alles Gute! < ![if !mso]> Sehr geehrte Damen und Herren, es wäre einfach, diesen Weihnachtsgruß etwa so zu beginnen: „Hinter uns liegt ein ereignisreiches und spannendes, aber auch sehr anstrengendes Jahr, nicht zuletzt durch den Geltungsbeginn der DSGVO.“ Dann würden die ernstgemeinten, wenn auch üblichen Weihnachtsfloskeln folgen können. Etc. pp. Stattdessen möchte ich es persönlich halten. Ich möchte – Sie gestatten mir das – mich ausnahmsweise zuerst beim gesamten HK2-Team bedanken: Dieses Jahr war nicht einfach (ja die DSGVO). Jeder hat es gemerkt. Aber wir haben es zusammen durchgezogen – und das ist großartig! Es freut mich immer wieder zu sehen, dass wir das richtige Team haben. Unseren Mandanten danke ich für ein ganz besonderes Vertrauen, dass Sie uns dieses Jahr entgegengebracht haben. Es ist jenes Vertrauen, dass man haben muss, um sich rechtlich auch dann sicher zu fühlen, wenn vielerorts zu lesen ist, noch niemand wisse, wie ein neues

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 11/2018 – Bitcoin, Youtube, Dienstreisen, DSGVO und Webinare 2019

              Sehr geehrte Damen und Herren,   neu bei HK2 dabei! Wobei, nicht mehr ganz so neu. Seit fast drei Monaten unterstütze ich nun das HK2 Team als Rechtsanwältin in den Bereichen IT-Recht, Medienrecht, gewerblicher Rechtsschutz und Wettbewerbsrecht. Und seitdem ist viel passiert. Ich habe an AGB und Sponsoring Verträgen gearbeitet, über Schriftsätzen gebrütet und spannende IP Rechtsfragen recherchiert. Die Themen in dieser Ausgabe sind genauso vielfältig wie meine Arbeit bei HK2. In Sachen Cryptocurrency und BaFin Regulierung gibt es Neuigkeiten vom Kammergericht Berlin. Influencer & Co haben nun mehr oder weniger Klarheit über die Kennzeichnungspflicht von Werbung bei Youtube. Wir berichten außerdem über die Behandlung von Dienstreisen, die Mängelgewährleistung beim Anteilsverkauf und natürlich über unseren Dauerbrenner, die DSGVO. Auch haben wir die KI-Entwicklung in Deutschland und China einmal genauer unter die Lupe genommen. Das und noch mehr lesen Sie hier im aktuellen DRF! Ihre Sina Schmiedefeld   Sehr geehrte Frau Wojtyga,   neu bei HK2 dabei! Wobei, nicht mehr ganz so neu. Seit fast drei Monaten unterstütze ich nun das HK2 Team als Rechtsanwältin in den Bereichen IT-Recht, Medienrecht, gewerblicher Rechtsschutz und Wettbewerbsrecht. Und seitdem ist viel passiert. Ich habe an AGB und Sponsoring Verträgen gearbeitet, über Schriftsätzen gebrütet und spannende IP Rechtsfragen recherchiert. Die Themen in dieser Ausgabe sind genauso vielfältig wie meine Arbeit bei HK2. In Sachen Cryptocurrency und BaFin Regulierung gibt es Neuigkeiten vom Kammergericht Berlin. Influencer & Co haben nun mehr oder weniger Klarheit über die Kennzeichnungspflicht von Werbung bei Youtube. Wir berichten außerdem über die Behandlung von Dienstreisen, die Mängelgewährleistung beim Anteilsverkauf und natürlich über unseren Dauerbrenner, die DSGVO. Auch haben wir die KI-Entwicklung in Deutschland und China einmal genauer unter die Lupe genommen. Das und noch mehr lesen Sie hier im aktuellen DRF! Ihre Sina Schmiedefeld BaFin ist nicht zuständig für cryptocurency und soll sich raushalten Bitcoins sind nach Ansicht des Kammergerichts keine Rechnungseinheit im Sinne des § 1 Abs. 11 Satz 1 KWG. Merkmal einer Rechnungseinheit sei, dass sie einen Wert verkörpere mit dem aufgrund allgemeiner Anerkennung Waren und Dienstleistungen verglichen werden könnten. Bitcoins dagegen schwankten zu sehr, ihr Wert werde von den Nutzern ad hoc zugewiesen. Auch könne der Gesetzgeber mit der Vorschrift von 1997 die 20 Jahre jüngeren Bitcoins nicht gemeint haben. Die BaFin überspanne den ihr zugewiesenen Aufgabenbereich, indem sie Strafnormen umdefiniere. Bitcoin sei auch kein E-Geld, § 1a Abs. 3 ZAG, denn es gebe keinen Emittenten.

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 10/2018 – E-Commerce, Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit und Datenschutz

        Sehr geehrte Damen und Herren, HK2 wächst! Wir durften in den letzten Wochen nicht nur neue Kolleginnen in unseren Reihen begrüßen. Auch für den HK2-Nachwuchs wird gesorgt: Seit meinem Start bei HK2 als Rechtsanwältin Ende 2012 wurden insgesamt 11 (!) Kanzlei-Babys geboren. Und für Dezember haben sich zwei neue Mitglieder der HK2-Familie angekündigt. Eines davon wird mein Leben auf den Kopf stellen! Apropos Veränderungen: Ein Blick in diese Ausgabe zeigt, wie die fortschreitende Digitalisierung unser Leben verändert und Themen im Bereich E-Commerce (z. B. Preisgestaltung und Geoblocking), Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz und natürlich IT-Sicherheit und Datenschutz uns derzeit vor rechtliche Herausforderungen stellen, die für unsere Kinder Normalität sein werden. Werfen Sie einen Blick in die Zukunft. Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe! Ihre Nadja Marquard      E-Mail Marketing und Kundenanfragen Das OLG Düsseldorf (Urteil vom 05.04.2018, Az.: I-20 U 155/16) hatte einen Fall zu entscheiden, bei dem ein Nutzer Informationen über ein Angebot eingeholt hatte und daraufhin den Newsletter der kontaktierten Versicherungsagentur erhielt. Die Versicherungsagentur berief sich ohne Erfolg darauf, dass sie die E-Mail Adresse des Nutzers aufgrund der Informationseinholung und somit im Zusammenhang mit dem Verkauf ihrer Dienstleistung erhalten habe, sie somit gem. § 7 Abs. 3 UWG privilegiert sei. Dem trat das Gericht entgegen und stellte zutreffend fest, dass der konkrete Nutzer kein Kunde der Agentur sei. Die Vorschrift greift nur bei einem tatsächlich erfolgten Verkauf der Dienstleistung ein. Die bloße Informationseinholung ohne Vertragsschluss reich nicht aus um einen Verkauf im Sinne der Vorschrift anzunehmen.     Tecumtha Hilser, LL.M. (Nottingham)   Ablauf der Überlassungshöchstdauer Ende September 2018  Mit Wirkung zum 01.04.2017 wurde das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz reformiert. Um „missbräuchliche Gestaltungen des Fremdpersonaleinsatzes“ zu verhindern, wurde darin auch eine Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten geschaffen. Danach muss der Einsatz mehr als drei Monate unterbrochen werden, bevor er fortgesetzt werden kann. Diese Frist lief zum 30. September 2018 erstmals ab. Allerdings gilt mal wieder: Keine Regel ohne Ausnahme: Denn Arbeitgeber können mit Gewerkschaften Tarifverträge  abschließen, mit denen die Frist verlängert werden kann. Das ist im Metallbereich z. B. der “TV LeiZ“, mit dem eine Überlassung von 48 Monaten möglich ist. Ansonsten gilt: Es geht um Einsatz in Arbeitnehmerüberlassung bei einem konkreten Kunden. Der Wechsel in andere Unternehmensteile in einem Konzern bleibt also möglich und oft werden Überlassungen von Dienst- oder Werkverträgen für drei Monate abgelöst, um dann wie bisher weiterzumachen.   Jörg Henning   Preis oder nicht Preis? Der BGH hat – im Ergebnis wenig überraschend –  eine Gebühr für das Selbstausdrucken von Tickets (sogenannte print@home-Option) als unangemessen

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 09/2018 – Facebook: Fanpages, Autohändler und Löschrechte…

              Sehr geehrte Damen und Herren, ich war ja letzte Woche unter dem Deckmäntelchen der DSGVO im Phantasialand. In Brühl. Um dort einen Workshop zur DSGVO (was sonst?) zu halten. Dort laufen Drachen und andere merkwürdige Gestalten herum. Als Anwalt fällt man also nicht weiter auf. Was aber auffällt: die Welle der (meist recht müden) DSGVO-Witze ebbt langsam ab. Endlich. Eine hält sich aber beständig: „Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten!“. Na gut, das finden auch nur Datenschutzrechtler lustig. Wenig lustig ist derzeit auch die rechtskonforme Nutzung von Facebook. Insbesondere der Fanpages durch Unternehmen. Dazu und zu neuen Anforderungen an Plattform-AGB, zum europäischen Urheberrecht, zur Entsenderichtlinie und vieles Weiteres lesen Sie unten mehr. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihr Karsten U. Bartels   Sehr geehrte Damen und Herren, ich war ja letzte Woche unter dem Deckmäntelchen der DSGVO im Phantasialand. In Brühl. Um dort einen Workshop zur DSGVO (was sonst?) zu halten. Dort laufen Drachen und andere merkwürdige Gestalten herum. Als Anwalt fällt man also nicht weiter auf. Was aber auffällt: die Welle der (meist recht müden) DSGVO-Witze ebbt langsam ab. Endlich. Eine hält sich aber beständig: „Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten!“. Na gut, das finden auch nur Datenschutzrechtler lustig. Wenig lustig ist derzeit auch die rechtskonforme Nutzung von Facebook. Insbesondere der Fanpages durch Unternehmen. Dazu und zu neuen Anforderungen an Plattform-AGB, zum europäischen Urheberrecht, zur Entsenderichtlinie und vieles Weiteres lesen Sie unten mehr. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihr Karsten U. Bartels Liebe Autohändler, teilt bitte keine Testberichte auf Facebook… … und wenn ihr es doch tut, sind die Informationspflichten der Pkw-EnVKV einzuhalten, so das OLG Celle. Ein Autohaus veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag, der auf einen Testbericht zu einem bestimmten Fahrzeug hinwies und die Internetseite des Testberichts verlinkte. Diesen Beitrag qualifizierte das Gericht als „Werbung“ im Sinne der Pkw-EnVKV mit der Folge, dass das Autohaus die CO2- und Kraftstoffverbrauchangaben in den Facebook-Beitrag hätte einfügen müssen. Da diese fehlten, gab das Gericht dem Unterlassungsantrag eines Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes statt. Ein ähnliches Urteil erließ das OLG Celle 2017 hinsichtlich des Teilens von Fan-Bildern durch ein Autohaus auf Facebook. Unsere Ausführungen dazu finden Sie hier. Eine Übersicht zu den Informationspflichten der Pkw-EnVKV bietet unser 1Pager.   Nadja Marquard Liebe Autohändler, teilt bitte keine Testberichte auf Facebook… … und wenn ihr es doch tut, sind die Informationspflichten der Pkw-EnVKV einzuhalten, so

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 08/2018 – KI und Recht, legal tech, Haftung von IT-Dienstleistern, Audit-Kosten

            Sehr geehrte Damen und Herren, HK2 wächst und wächst. Und wir suchen weiter. Rechtsanwältinnen/ Rechtsanwälte und - natürlich – Datenschutzbeauftragte.Und wenn wir jemanden gefunden haben, stellen wir ihn auch gern vor. In diesem Fall bin ich das! Ich bin seit kurzem die Office Managerin bei HK2. Ich kümmere mich um eine stetige Verbesserung unserer Arbeit mit Ihnen, unseren Mandanten und Partnern. Dabei geht es um Abläufe, Qualitätssicherung und Kommunikation. Und ein bisschen geht es auch um den Spaß an der Sache. Ich freue mich, Teil des Teams von HK2 zu sein.Wussten Sie übrigens schon, was bei HK2 sonst noch passiert? Dem Thema Künstliche Intelligenz widmen wir jetzt eine eigene Website. Zudem sind wir seit kurzem mit einem Legal Tech (zum Thema Sozialkassen) online. Lesen Sie unten mehr dazu.Haben Sie viel Spaß bei der Lektüre unseres aktuellen Roten Fadens!Ihre Grit Laska   < ![if !mso]> Sehr geehrte Damen und Herren, HK2 wächst und wächst. Und wir suchen weiter. Rechtsanwältinnen/ Rechtsanwälte und - natürlich – Datenschutzbeauftragte. Und wenn wir jemanden gefunden haben, stellen wir ihn auch gern vor. In diesem Fall bin ich das! Ich bin seit kurzem die Office Managerin bei HK2. Ich kümmere mich um eine stetige Verbesserung unserer Arbeit mit Ihnen, unseren Mandanten und Partnern. Dabei geht es um Abläufe, Qualitätssicherung und Kommunikation. Und ein bisschen geht es auch um den Spaß an der Sache. Ich freue mich, Teil des Teams von HK2 zu sein. Wussten Sie übrigens schon, was bei HK2 sonst noch passiert? Dem Thema Künstliche Intelligenz widmen wir jetzt eine eigene Website. Zudem sind wir seit kurzem mit einem Legal Tech (zum Thema Sozialkassen) online. Lesen Sie unten mehr dazu. Haben Sie viel Spaß bei der Lektüre unseres aktuellen Roten Fadens! Ihre Grit Laska ; Ein seltenes Urteil zur Haftung bei Pflichtverletzungen durch den IT Anbieter (Hosting) In Haftungsregelungen wird oft zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit unterschieden. Hier wird schon lange kolportiert „im Rückblick erscheint jeder große Schaden grob fahrlässig“. So entscheidet auch das OLG Hamburg (8 U 69/16). Ein Hostingprovider hatte beim Umzug der Datenbank auf einen neuen Server offenbar die Verweise nicht mitgezogen. Die Produktivdaten wurden daher weiter auf dem alten Server verarbeitet. Fast zwei Jahre später wurde der vermeintlich unbenutzte alte Server gelöscht. Das OLG Hamburg hat wegen grober Fahrlässigkeit Schadensersatz für die verlorenen Daten zuerkannt, aber nicht wegen der falschen Konfiguration beim Umzug der Server sondern mit der

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 07/2018 – SEPA, Abwerbung, Befristung, Influencing

          Sehr geehrte Damen und Herren, Die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland ist zu Ende und wir wenden uns wieder dem DSGVO-Alltag zu. Aber siehe da: Die deutschen Verantwortlichen schweigen zu den vielen offenen Fragen. Man schiebt sich den Ball nur gegenseitig zu! Es gibt zu wenige gute Vorlagen. Akteuren mit Drittlandsbezug wird die Sache unnötig schwer gemacht! Die Franzosen begeistern mit ihrer frischen Herangehensweise (siehe die Website der nationalen Datenschutzbehörde cnil.fr)! Das kommt einem doch irgendwoher bekannt vor?! Bleibt nur zu hoffen, dass die Datenschutzbehörden die Parallelen auch erkennen und ein Vorrunden-Aus abwenden können. Aktuell hat man jedenfalls den eher Eindruck, dass Datenschutz für deutsche Unternehmen zur unschönste Nebensache der Welt wird. Der Rest unserer Ausgabe ist übrigens frei von bemühten Fussball-Metaphern. Auch wenn sich das bei den Themen Zahlung aus dem Ausland, Abwerbung von Mitarbeitern, Schleichwerbung, etc. fast schon aufdrängt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Ihr Michael Schramm   < ![if !mso]> Sehr geehrte Damen und Herren, Die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland ist zu Ende und wir wenden uns wieder dem DSGVO-Alltag zu. Aber siehe da: Die deutschen Verantwortlichen schweigen zu den vielen offenen Fragen. Man schiebt sich den Ball nur gegenseitig zu! Es gibt zu wenige gute Vorlagen. Akteuren mit Drittlandsbezug wird die Sache unnötig schwer gemacht! Die Franzosen begeistern mit ihrer frischen Herangehensweise (siehe die Website der nationalen Datenschutzbehörde cnil.fr)! Das kommt einem doch irgendwoher bekannt vor?! Bleibt nur zu hoffen, dass die Datenschutzbehörden die Parallelen auch erkennen und ein Vorrunden-Aus abwenden können. Aktuell hat man jedenfalls den eher Eindruck, dass Datenschutz für deutsche Unternehmen zur unschönste Nebensache der Welt wird. Der Rest unserer Ausgabe ist übrigens frei von bemühten Fussball-Metaphern. Auch wenn sich das bei den Themen Zahlung aus dem Ausland, Abwerbung von Mitarbeitern, Schleichwerbung, etc. fast schon aufdrängt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Ihr Michael Schramm ; Hier kaufen, bezahlen aus dem EU-Ausland Müssen es hiesige Online-Händler hinnehmen, dass Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland die bestellte Ware mittels Lastschrift über ein im EU-Ausland geführtes Konto bezahlen? Ja!, urteilte das Oberlandesgericht Karlsruhe kürzlich. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände hatte einem Händler vorgeworfen, Art. 9 Abs. 2 der sogenannten SEPA-Verordnung zu verletzen, indem die Zahlung durch ein Konto, das in Luxemburg geführt wurde, verweigert wurde. Die Verordnung verbietet Zahlungsempfängern jedoch gerade, einem Zahler vorzuschreiben, in welchem Mitgliedstaat der EU das Zahlkonto zu führen ist. Die Revision is zugelassen. Um die Klage

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NEWSLETTER – HK2 – Der Rote Faden 06/2018 – Facebook Fanpages, DSGVO-Abmahnungen, Rufbereitschaft, Geschäftsführerhaftung

Sehr geehrte Damen und Herren, Daten sind das Öl der Informationsgesellschaft, heißt es. Wir ersetzen Daten durch Öl und schauen wo uns die DSGVO hinführt: Wer eine neue Ölquelle findet, muss diese gleich wieder zuschütten und den Ort vergessen. Ist nach einer Nutzung noch etwas Öl übrig, ist es zu verbrennen, es soll nicht für einen anderen Zweck verwendet werden. Alle Erfindungen, die Öl brauchen, sollten gar nicht erst entwickelt werden. Die Nutzung von Öl ist mit Einwilligung möglich, die Einwilligung kann aber jederzeit grundlos widerrufen werden und das Öl ist dann zu vernichten. Mit jedem Subunternehmer, der irgendwie mit Öl zu tun haben könnte, ist vorher eine immer gleiche seitenlange Sammlung von Formelversen abzuschließen. Bevor Öl ins (EU-) Ausland gebracht wird, muss der Empfänger Standardklauseln der EU akzeptieren, die verbieten, dass er etwas mit dem Öl anfängt. Über alle Vorgänge mit Öl sind umfangreiche Verzeichnisse zu führen. Die Aufsichtsbehörde kann jederzeit alle Informationen zur Ölverarbeitung herausverlangen und anweisen, wie ihrer Meinung nach besser mit Öl umzugehen ist. Eine Informationsgesellschaft ohne Informationen! Das geht runter wie Öl. Ihr Matthias Hartmann   < ![if !mso]> Sehr geehrte Damen und Herren, Daten sind das Öl der Informationsgesellschaft, heißt es. Wir ersetzen Daten durch Öl und schauen wo uns die DSGVO hinführt: Wer eine neue Ölquelle findet, muss diese gleich wieder zuschütten und den Ort vergessen. Ist nach einer Nutzung noch etwas Öl übrig, ist es zu verbrennen, es soll nicht für einen anderen Zweck verwendet werden. Alle Erfindungen, die Öl brauchen, sollten gar nicht erst entwickelt werden. Die Nutzung von Öl ist mit Einwilligung möglich, die Einwilligung kann aber jederzeit grundlos widerrufen werden und das Öl ist dann zu vernichten. Mit jedem Subunternehmer, der irgendwie mit Öl zu tun haben könnte, ist vorher eine immer gleiche seitenlange Sammlung von Formelversen abzuschließen. Bevor Öl ins (EU-) Ausland gebracht wird, muss der Empfänger Standardklauseln der EU akzeptieren, die verbieten, dass er etwas mit dem Öl anfängt. Über alle Vorgänge mit Öl sind umfangreiche Verzeichnisse zu führen. Die Aufsichtsbehörde kann jederzeit alle Informationen zur Ölverarbeitung herausverlangen und anweisen, wie ihrer Meinung nach besser mit Öl umzugehen ist. Eine Informationsgesellschaft ohne Informationen! Das geht runter wie Öl. Ihr Matthias Hartmann ;   Facebook Fanpages – Abschalten oder informieren? Nach Auffassung des EuGH sind Betreiber von Facebook Fanpages für die Datenverarbeitung durch Facebook mitverantwortlich. Zwar würde Facebook über die Cookies entscheiden. Über die Parametrisierung seiner anonymen Statistiken

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Marken anmelden: Verfahren, Kosten & Strategien

Wir haben bereits darüber berichtet, was der Markenschutz einem Startup bringen kann. Eine Marke bekommt man aber erst, wenn man das Eintragungsverfahren beim zuständigen Markenamt durchlaufen hat. Hier geben wir einen Überblick über die Verfahren, Kosten und strategische Erwägungen bei der Markenanmeldung. (mehr …)

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GbR, UG oder GmbH? Praktisches zur Wahl der Rechtsform

Juristen diskutieren gerne und gerade über die richtige Rechtsform für ein Startup kann man vortrefflich streiten. Aus unserer praktischen Erfahrung tragen wir hier einige wichtige Punkte zusammen. Eure Anregungen nehmen wir gerne auf. (mehr …)

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Leicht gespartes Geld – klassische Stolperfallen bei den ersten Schritten im Internet

Vor kurzem wartete Heise mit einer Meldung auf, dass der häufigste Beschwerdegrund beim Crowdfunding-Portal kickstarter im Jahr 2014 Urheberrechtsverletzungen, vorrangig die unerlaubte Nutzung von Bildern, waren. Diese Meldung deckt sich mit den Ergebnissen verschiedener Umfragen und Abmahnstudien der vergangenen Jahre, die immer wieder zeigen, dass die prominentesten Gründe für Abmahnungen rechtlich einfach gelagerte Sachverhalte betreffen und sich leicht vermeiden ließen. (mehr …)

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